Barcode

Blankokarte mit aufgedrucktem Barcode

Barcodes, oder auch Strichcodes genannt, sind aufgedruckte alphanumerische Daten, die aus Binärzeichen in Form von unterschiedlich breiten, parallelen Streifen und Lücken bestehen. Diese können optoelektronisch mit Barcodescannern ausgelesen und durch eine entsprechenden Software einem Kunden oder einem Produkt zugeordnet werden.

Barcodesystem Eigenschaften
Code 391D Barcode
Code 1281D Barcode
2/5i1D Barcode
EAN 81D Barcode
EAN 131D Barcode
QR-Code2D Barcode
DataMatrix2D Barcode
PDF 4172D Barcode

Magnetstreifen

Blankokarte mit Magnetstreifen
Ein Magnetstreifen ist ein Streifen, der mit einem magnetischen Metalloxid überzogen ist. Magnetstreifen gibt es in zwei verschiedene Varianten, welche als  HiCo (High Coercivity) und LoCo (Low Coercivity) bezeichnet werden. Der Unterschied besteht hier in der magnetischen Feldstärke (Oe), mit denen sie beschrieben werden können. 

Magnetstreifentyp Eigenschaften
LoCo 300 OeStandard, durch äußere Magnetfeldeinwirkungen können Daten gelöscht werden
HiCo 2750 Oeversehentliches Löschen nahezu ausgeschlossen, nicht mit handelsüblichen Magnetköpfen änderbar
HiCo 4000 Oeversehentliches Löschen nahezu ausgeschlossen, nicht mit handelsüblichen Magnetköpfen änderbar

Speicherchip

Blankokarte mit Speicherchip

Als Speicherchip bezeichnet man jene golden glänzenden Kontaktchips, die in Plastikkarten implantiert sind. Der Chip fungiert bei diesen Karten als Datenspeicher, der beschrieben und ausgelesen werden kann. Der Speicherchip ist meist an seiner rechteckigen Form mit 6 goldenen Kontaktflächen zu erkennen. Verschiedene Chiptypen unterscheiden sich in Speichergröße und verfügbaren  Sicherheitsfunktionen.

Speicherchiptypen Speichergröße
FM24C02 / Ari24LC02256 Byte Speicher
Ari24LC162 KByte Speicher
Ari24LC648 KByte Speicher
Ari24LC25632 KByte Speicher
Ari24LC51264 KByte Speicher
FM4442 (SLE5542 kompatibel)256 KByte Speicher
FM4428 (SLE5528 kompatibel)1 KByte Speicher
SLE5542abgekündigt, Restbestände verfügbar

Prozessorchip

Blankokarte mit Prozessorchip

Der Prozessorchip gehört zur Kategorie der Kontaktchips. Dank des integrierten Microprozessors kann der Prozessorchip selbstständig Daten verarbeiten. Damit ist es möglich, Programme auszuführen und gespeicherte Daten durch kryptographische Verfahren auf dem Prozessor vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Zu erkennen an der meist fast quadratischen Form mit acht goldenen oder platinfarbenen Kontaktflächen.

Prozessorchiptypen Eigenschaften
Gemalto Cyberflex Access64 KByte (Restbestände)
Gemalto IDPrime .NET 510 (.NET)(Restbestände)
Gemalto IDPrime MD830 / MD840
Atos CardOS 5.0 oder 5.3SLE78CFX3000P
NXP® SmartMX® Sm@rtCaféExpert 6.0 (Restbestände)
NXP® SmartMX® Sm@rtCaféExpert 7.0
NXP® SmartMX® JCOP V2.4.1 / V2.4.2

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