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Prozessorchipkarten

Prozessorchipkarten verfügen über eine komplette Rechnerstruktur mit Arbeitsspeicher, Betriebssystem und Rechenwerk. Sie werden oft auch als "Smart cards" oder als Controllerkarten bezeichnet.

Aktuell verfügbare SmartCard-Typen (Auswahl):

Chip EEPROM Betriebsystem Entwickler
Hersteller OS
Cyberflex Access 64 KByte Java Gemalto
SLE66CX322 32 KByte CardOS 4.3b Infineon
SLE66CX680PE 32 KByte CardOS 4.4 Infineon
P8WE5032 32 KByte STARCOS SPK 2.4 Giesecke & Devrient
P5CT072 72 KByte JCOP IBM

Hauptanwendungen für diese Prozessorchipkarten waren bisher die Geldkarte,  die Zugangskarte für das Bezahlfernsehen oder die GSM-Karte im Handy. Künftig werden auch die Gesundheitskarte und Kreditkarten mit einem Prozessorchip ausgestattet. Zunehmende Bedeutung bekommen Cryptoprozessoren für die IT-Sicherheit (Zugriffsschutz) und für lokale PKI sowie öffentliche PKI-Lösungen (Digitale Signatur). Charakteristisch für die Prozessorkarten ist, dass das Betriebssystem ein fester Bestandteil des Produkts ist. Nur die Initialisierung und die Personalisierung mit individuellen Daten sind nachträglich möglich.


Plasticard-ZFT
produziert Smart Cards mit allen (nicht proprietären) Prozessortypen und Betriebsystemen. Prozessorkarten können zusätzlich kontaktlos arbeitende Chips wie MIFARE, LEGIC oder Hitag enthalten. Eine Besonderheit sind Dual-Interface-Karten, die sowohl als Kontaktchipkarte als auch als RFID-Karte arbeiten können.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Ausweiskarten, RFID-Karten und im Kundenbereich.

Externe Links zu diesem Thema:
 

Clubhauskarte mit Prozessorchip
Kombination Prozessorchip - Magnetstreifen
Plastikkarte mit Prozessorchip